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| Molinis |
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Ein Naturfenomen in der so genannten Rungserrüfi sind die Erdpyramiden.
Die Voraussetzungen zur Entstehung von Erdpyramiden sind die besonderen Eigenschaften des Materials, das Klima, eine geschützte Lage gegenüber Winden, sowie das Vorkommen von größeren Steinen bzw. Felsblöcken als Schutz für die Erdpyramide. Durch starke Regenfälle und Erosionen bilden sich langsam Säulen häufig, aber nicht immer, durch Decksteine geschützt |
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Das traditionell, landwirtschaftlich geprägte Molinis erstreckt sich über den grösstenteils bewaldeten, von Tobeln und Rüfen zerfurchten Hängen zu den ausgedehnten Alpenweiden der Ochsenalp bis zum Aroser Weisshorn. Als einzige Siedlung des Tals liegt das Haufendorf nicht auf einer Hangterrasse, sondern unten im engen Talboden auf dem Schuttkegel des Telf unmittelbar am rechten Ufer der Plessur. Schon immer hatte die Bevölkerung mit Naturgewalten zu kämpfen. Die grösste Katastrophe suchte das Dorf 1980 heim, Rund 30 000 Kubikmeter Geröll und Schlamm schwemmte der Telf aus dem Fatschazertobel ins Tal und zerstörte die Siedlung zu zwei Dritteln. |
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Molinis gehörte wie das gesamte Schanfigg ursprünglich zum rätoromanischen Sprachgebiet. Erst seit dem 16. Jahrhundert ist Molinis deutschsprachig, die Bevölkerung pflegt auch heute noch den Walser Dialekt.
Die über Jahre von der Sonne schwarz gebrannten Walserhäuser mit prächtigem Blumenschmuck, laden ein zum gemütlichen Verweilen, ein Paradies für Wanderer, Naturfreunde, Spaziergänger und Sportler. |
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Höhe: 1080 m.ü.M
Einwohner: 135 |
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